Die Bedeutung von CO₂
CO₂-Emissionen tragen in erheblichem Maß zur Erwärmung des Klimas bei. Alcomel erkennt an, dass die Unternehmensaktivitäten Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Emissionen haben, angefangen bei der Auswahl und Verarbeitung von Materialien bis hin zu Mobilität, Logistik und der Ausführung vor Ort.
Zielgerichtete Steuerung setzt zunächst ein verlässliches Bild des eigenen Verbrauchs und der damit verbundenen Emissionen voraus. Deshalb hat Alcomel in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsberater Sustacon ein Projekt gestartet, um die CO₂-Emissionen systematisch zu erfassen und in eine umfassendere Nachhaltigkeitspolitik zu verankern.
Was ist die CO₂-Leistungsleiter (CO₂-prestatieladder)
Die CO₂-Leistungsleiter ist ein Managementsystem und Gütesiegel, das Organisationen bei der Reduzierung ihrer CO₂-Emissionen unterstützt. Das Instrument entstand in den Niederlanden und wird heute von SKAO verwaltet.
Die Leiter motiviert Organisationen dazu, den Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energie gezielt einzusetzen und Emissionen transparent zu berichten. Auftraggeber nutzen die CO₂-Leistungsleiter regelmäßig als Zuschlagskriterium, sodass sie nachweisbare Ambition und solides Klimamanagement bei ihrer Auswahl berücksichtigen können.
Der gesellschaftliche und regulatorische Druck zur Emissionsreduktion nimmt zu. Auftraggeber erwarten zunehmend, dass Organisationen proaktiv im Sinne des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft handeln.
In diesem Kontext gewinnen effizientere Arbeitsmethoden, weitere Elektrifizierung, ein durchdachter Energiemix und eine gezielte Zusammenarbeit in der Lieferkette an Bedeutung. Die CO₂-Leistungsleiter unterstützt Alcomel bei der Planung, Nachverfolgung und Bewertung der Klimaleistung innerhalb einer klar erkennbaren PDCA-Systematik.
Wie funktioniert die CO₂-Leistungsleiter?
Die CO₂-Leistungsleiter unterscheidet fünf Stufen, die den Reifegrad des CO₂-Managements widerspiegeln. Je höher eine Organisation aufsteigt, desto strenger werden die Anforderungen an Emissionstransparenz, Reduktionsziele, interne Verankerung und Zusammenarbeit in der Kette. Bei der Bewertung überprüft der Auditor die Vollständigkeit und Verlässlichkeit der Emissionsinventur. Außerdem wird die Qualität und Umsetzbarkeit der Reduktionsziele sowie die Transparenz der Kommunikation über Fortschritt und Ergebnisse geprüft.
Ein weiterer Aspekt ist der Grad der Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Partnern zur Begrenzung von Emissionen in der Lieferkette. Organisationen, die ein höheres Ambitionsniveau nachweislich realisieren, können in Ausschreibungen einen Zuschlagsvorteil erzielen, da Auftraggeber die Klimaanstrengungen als konkreten Mehrwert anerkennen.
Perspektiven
Die CO₂-Leistungsleiter baut auf vier inhaltlichen Säulen auf, die das CO₂-Management strukturieren. Alcomel erfasst systematisch die wichtigsten Energieverbraucher und Emissionsquellen und nutzt die Nullmessung als Referenzpunkt für Analyse und Nachverfolgung. Auf dieser Basis werden Reduktionsziele festgelegt und in konkrete Maßnahmen mit klarer Verantwortlichkeit und Zeitplanung umgesetzt. Ergebnisse und Fortschritte werden intern und, wo relevant, extern transparent kommuniziert, während Alcomel aktiv die Zusammenarbeit in der Lieferkette sucht, um durch Wissensaustausch und gemeinsame Maßnahmen auch außerhalb der eigenen Organisation Emissionen zu reduzieren.
Nullmessung und Reduktionsziel
Für unseren neuen Auditzyklus haben wir 2024 als Basisjahr festgelegt. In diesem Jahr belief sich die gesamte CO₂-Emission innerhalb von Scope 1 und 2 auf 337 Tonnen. Für das erste Halbjahr 2025 ergab sich ein Gesamtwert von 213 Tonnen CO₂. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr bedeutet dies einen deutlichen Anstieg, rein mathematisch würden wir bei 426 Tonnen liegen. Der Unterschied liegt im Heizölverbrauch für die Beheizung. Das im ersten Halbjahr 2025 bezogene Volumen liegt nahezu so hoch wie im gesamten Jahr 2024. Halbjahresergebnisse erfordern Kontext, da Heizöllieferungen die Zahlen vorübergehend verzerren können, wenn ein Tank kurz vor Ablauf des Referenzzeitraums aufgefüllt wird. Dennoch sind die Schwankungen so groß, dass das Jahr insgesamt deutlich höher enden könnte.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Einklang mit dem europäischen Ziel bis 2030 den Verbrauch um 55 % gegenüber 2024 zu senken. Das entspricht einer CO₂-Reduktion von 185,15 Tonnen.
Zur Zielerreichung setzen wir auf eine Kombination aus Elektrifizierung, Energieoptimierung und dem schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Der Reduktionsplan sieht unter anderem die vollständige Umstellung auf Grünstrom, die stufenweise Elektrifizierung des Fuhrparks und eine teilweise Umstellung auf HVO-Diesel für Transporter vor.
Die Schwankungen der Heizölmengen veranlassen uns zudem zu einer vertieften Untersuchung der Effizienz unseres Heizkessels, der Betriebsparameter und möglicher Alternativen. Darüber hinaus arbeiten wir weiter an Infrastrukturmaßnahmen, Verbrauchsoptimierung und einem gezielten Abbau des Heizölverbrauchs.
Mehr wissen?
https://www.co2-prestatieladder.be/
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